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STIMMEN VON FERN UND NAH
Die Poetische Landschaft ist eine Vision, ähnlich wie zum Beispiel der
Landschaftsgarten in Wörlitz im 18. Jahrhundert eine Vision gewesen ist,
der bis heute Jahr für Jahr viele Besucher anzieht. Die Einmaligkeit der
Idee für die Poetische Landschaft liegt darin, daß es einen Zusammenklang
geben wird zwischen der alten Kulturlandschaft, die von den Landwirten durch
ihre Arbeit gepflegt und erhalten wird, und der Lyrik der Dichter, die sich
von dieser Landschaft inspirieren lassen. Den Dreiklang vollendet der Architekt,
der, ebenfalls von der Landschaft beeindruckt, Räume schafft, in denen
die Gedichte lebendig sind und bleiben.
Traute Prinzessin zur Lippe
Die
Poetische Landschaft trägt dazu bei, den Bekanntheitsgrad unserer Region
über die Grenzen des Landes hinauszutragen.
Christian Bonnemeier,
Geschäftsführer der Obolith Steinwerke Vlotho
Mit
anderen Augen, auf die natürlichste Weise die Natur in ihrer Einfachheit
und Schönheit wiederzusehen, dies ist der beste Weg zum bewußten
Umgang mit sich selbst.
Christa Brühl,
Inhaberin des Darmzentrums Exter
Poesie,
Architektur und Landschaft - eine einzigartige Idee zur Unterstreichung der
Schönheiten einer vergessenen Region.
Karl Fordemann,
geschäftsführender Gesellschafter der Brauerei Felsenkeller Herford
Die
Poetische Landschaft nutzt einen Ausschnitt der weitläufigen Landschaft
Ostwestfalens, um Literatur als Teil der Landschaft erfahrbar zu machen.
Dr. Roland Kaehlbrandt,
Leiter Kommunikation der Bertelsmann Stiftung
Eine
einmalige Verbindung von Landschaft, Literatur und Architektur, die zu einer
völlig neuen, anderen Sinneswahrnehmung führen kann.
Nicole Seidensticker-Delius,
Unternehmensgruppe Seidensticker Bielefeld
Ich
bin von dem Projekt Poetische Landschaft sehr begeistert, es ist ein wunderbares
Projekt! Ein sensibler und sehr interessanter Weg mit dem öffentichen Raum
umzugehen.
Janicke T. Kernland,
Centre Céramique, Maastricht
Eine
ungewöhnliche Verknüpfung von Landschaft, Literatur und Baukunst wird
zum Expo-Jahr 2000 in der ostwestfälischen Region zwischen dem lippischen
Bad Salzuflen und Vlotho an der Weser entstehen. Die "Poetische Landschaft"
besteht aus Häusern, die der Schweizer Architekt Peter Zumthor passend
zu Gedichten zeitgenössischer Autoren entworfen hat.
dpa Bielefeld; 22. Februar 1999
EIN
FEST FÜR DIE SENSIBLEN SINNE...Jedenfalls weisen die Phantasie dieses Projektes
und der Mut der Macher, dieses so entschlossen anzugehen, die Poetische Landschaft
weit über den gewohnten Rahmen ostwestfälisch-lippischer Bedachtsamkeit
hinaus.
Neue Westfälische; 22. Februar 1999
SICHER
EINES DER ANBITIONIERTESTEN, VIELLEICHT AUCH GLÜCKLICHSTE PROJEKTE IM RAHMEN
DER EXPO 2000...
Neue Zürcher Zeitung, 23. Februar 1999
...
Ästhetisch macht die "Poetische Landschaft" keine Kompromisse. Daß
dies ausgerechnet in der Provinz möglich ist, ist für ihre Kuratorin
Brigitte Labs-Ehlert vom Literaturbüro in Ostwestfälen-Lippe, auch
dank ihrer jahrelangen Vorarbeit, kein Wunder.
Deutschlandfunk; 23.Februar 1999
...eine
völlig neue Verknüpfung von Landschaft, Literatur und Architektur.
BauNetz, 27. Februar 1999
Es
geht um eine Lesbarkeit der Welt, um eine Poesie der Landschaft.
Rheinische Post; 6. März 1999
POETISCHE
LANDSCHAFT Zwölf europäische Dichter wandeln bereits in der Natur,
um sich inspirieren zu lassen und Worte dafür zu finden, wie Lyrik und
Landschaft zusammenzubringen sind.
Tagesthemen, 15. März 1999
ANGESICHTS
DES TIEFSINNS UND DER BEGEISTERUNG ALLER BETEILIGTEN KÖNNTE DIE POETISCHE
LANDSCHAFT MIT IHREN FLUCHTPUNKTEN VOR DEN AUSWÜCHSEN DER WELT NOCH BESTAND
HABEN, WENN ÜBER DIE EXPO IN HANNOVER NIEMAND MEHR SPRICHT.
Bauwelt
SCHÖNHEITSSÜCHTIG
UND STUR, PETER ZUMTHOR
Gerade hat er das Mies-van-der-Rohe-Wort von der Wahrheit der Konstruktion aufgenommen,
kritisch, und angereichert mit der ihm eigenen Liebe zum Körpervollen und
zur tiefebetonten Fassade, so daß ihm spielend die Rehabilitation der
Kies von Mies gelungen ist; und ein im Kurpark von Bad Salzuflen geplanter Glaspavillon
für die Poetische Landschaft könnte eine Hommage an Mies sein.
FAZ-Magazin, 9. April 1999
OSTWESTFALEN-LIPPE
STARTET ARCHITEKTONISCHEN MODELLVERSUCH
Der ungeheure Veränderungsdruck, der auf der Landwirtschaft lastet, die
Instrumentali-sierung der Natur und der ungebremste Landschaftsfraß verlangen
nach ressortübergreifen-den Konzepten, Landschaftsentwicklung zu lenken
und zu gestalten. Der jüngste, originellste (und gewiß nicht allgemein
übertragbare) Vorschlag kommt aus dem Literaturbüro Ostwest-falen-Lippe
in Detmold ...: Im bäuerlichen Land zwischen Vlotho und Bad Salzuflen soll
eine Poetische Landschaft entstehen.
Hamburger Abendblatt, 7. Mai 1999
EIN
PROJEKT MIT HOHEM ANSPRUCH "Es entsteht ein neuer Raum, in dem Poesie existieren
kann", so die schwedische Schrift-stellerin Katarina Frostenson. In der Tat:
es ist eine romantische Idee, ein Haus für ein Gedicht zu bauen.
Garten + Landschaft, 5/1999
DACH
ÜBERM GEDICHT. Die frühesten in festen Behältnissen aufbewahrten
Kunstwerke waren Zeichnungen - die jüngsten soll Gedichte sein.(...) Mit
dem Projekt, Häuser für Gedichte zu schaffen, wird ein gänzlich
neues architektonisches Sujet erschlossen.
Berliner Morgenpost, 17. Mai 1999
WINDFLUSS,
ZWETSCHGENBÄUME, DURCHLÄSSIGKEIT
Der Wunschort. Diese landschaftlich eher unspektakuläre, aber geschichtsträchtige
Region wird nun ab Frühjahr 2000 zum Schauplatz eines kühnen poetisch-architektonischen
Experiments. ... Es gilt, für die "Durchlässigkeit" (Peter Waterhouse)
der Gedichte das architektonische Pendant in der Licht-Durchlässigkeit
des Gedicht-Hauses zu finden.
Basler Zeitung, 2. Juni 1999
KOLLABORATION
IN DER PROVINZ Die phantastische Idee der Poetischen Landschaft - sie ist wohl
nur für den einsamen Spaziergänger und Leser erfahrbar. Eine Landschaft
jedenfalls, worin Touristen in Bussen massenweise zu leuchtenden Gedicht-Häusern
gekarrt würden, wäre auch nicht mehr poetisch.
Frankfurter Rundschau, 4. Juni 1999
IN
SCHLICHTEN RÄUMEN STECKT DIE WAHRHEIT
Inzwischen gehört Peter Zumthor zu den international gefragten Architekten.
In Berlin baut er die dem Nationalsozialismus gewidmete Gedenkstätte "Topographie
des Terrors", in Köln das Diözesanmuseum, in Hannover den Expo-Pavillon
der Schweiz, und bei Detmold soll demnächst nach seinen Entwürfen
eine "poetische Landschaft" entstehen, die in elf farbigen Gebäuden Gedichte
für den Wanderer bereithält.
art, Juni 1999
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